Restliche Spendensumme wird bis Mitte 2016 an weitere Projekte zugeteilt  


Würzburg / Mainz, 25. Februar 2016. 100.000 Euro kamen im Rahmen des 10. Würzburger Benefizkonzerts Ende November 2015 zusammen. Eine stattliche Summe, die der Leseförderung in der Region Würzburg zugutekommen wird. So sollen im ersten Halbjahr 2016 zahlreiche Projekte starten, die neben der Erstleseförderung auch die Themen Migration und soziale Chancengleichheit beinhalten. Unter der fachlichen Begleitung der Stiftung Lesen hat ein Gremium aus Würzburger Expertinnen und Experten die ersten zwei Lese-Projekte ausgewählt, die nun mit insgesamt 15.000 Euro bedacht werden.

10.000 Euro erhält das Kinderzentrum Spieli Zellerau (Dr.-Maria-Probst-Straße) zur Einrichtung eines Leseclubs (Laufzeit: 3 Jahre). In den deutschlandweit derzeit rund 330 Leseclubs der Stiftung Lesen wird Kindern zwischen 6 und 12 Jahren außerschulisch das Lesen nähergebracht.
„In den Leseclubs wird die Lesefreude der Kinder individuell und spielerisch gefördert und dies wirkt sich direkt auf die schulischen Leistungen aus“, erklärt Sabine Uehlein, Geschäftsführerin Programme und Projekte der Stiftung Lesen, den Erfolg der Leseclubs.

Daneben erhält die beliebte Aktion „Würzburg liest ein Buch“ 5.000 Euro aus der Gesamtspendensumme. Die nächste Aktion findet übrigens vom 8. bis 17. April 2016 statt, wenn Vereine, Geschäfte, Gruppen, Organisationen, Schulen und Einzelpersonen über 100 Lese-Aktionen rund um das Buch „Der Aufruhr um den Junker Ernst“ von Jakob Wassermann anbieten.

„Für uns steht die Förderung der Lesekompetenz im Fokus, die in einer Wissensgesellschaft unabdingbar ist. Denn: Lesen ist der Schlüssel zu Bildung – und eine umfassende Lesekompetenz Voraussetzung für die persönliche Entwicklung, Erfolg im Berufsleben und gesellschaftliche
Teilhabe“, unterstreichen die Veranstalter des Benefizkonzertes Würzburg: „Die Leseclubs
der Stiftung Lesen sowie die Aktion ‚Würzburg liest ein Buch‘ ermöglichen und fördern den
freien Zugang zum Lesen in außergewöhnlicher Weise.“

Im Rahmen der heutigen Auftakt-Pressekonferenz „Start der Leseförderregion“ im Spieli Zellerau waren neben Sabine Uehlein, Geschäftsführerin Programme und Projekte der Stiftung Lesen, auch Claus Bolza-Schünemann und Dr. Gunther Schunk, als Vertreter der vier Veranstalter des Benefizkonzerts, sowie Daniel Osthoff, Schatzmeister der Aktion „Würzburg liest“, und Schwester Ruperta Krieger, Leitung Kinderzentrum Spieli Zellerau, anwesend. (siehe Foto) 

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Die Stiftung Lesen fördert Lesekompetenz und Zugänge zum Lesen für alle Alters- und Bevölkerungsgruppen in allen Medien. Als operative Stiftung führt sie in enger Zusammenarbeit mit Partnern – Bundes- und Landesministerien, wissenschaftlichen Einrichtungen, Stiftungen, Verbänden und Unternehmen – Forschungs- und Modellprojekte sowie breitenwirksame Programme durch. Zu ihren herausragenden Initiativen zählen der jährliche „Bundesweite Vorlesetag“, der „Welttag des Buches“ und „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“, ein bundesweites frühkindliches Leseförderprogramm, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird. Zahlreiche Prominente unterstützen die Stiftung als Lesebotschafter. Die Stiftung Lesen wurde 1988 gegründet und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.


 

100.000 Euro Erlös für die Leseförderung         

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Jubiläums-Benefizkonzert der Druck- und Medienunternehmen Würzburg: Christian Schuchardt, Oberbürgermeister von Würzburg (3. v. re.), nahm den Spendenerlös von 100.000 Euro stellvertretend für das Projekt „Leseförderung in der Region Würzburg“ entgegen. Von links: Claus Bolza-Schünemann (Koenig & Bauer), Stefan Rühling (Vogel Business Media), Dr. Jörg F. Maas (Stiftung Lesen), Stephan Becker (Mönchberg-Volksschule), Christian Schuchardt (OB Stadt Würzburg), Johannes Engels (Stadt Würzburg) und David Brandstätter (Main-Post). (Foto: Katrin Heyer)

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